Islamkonferenz muss sich der Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften zuwenden Der Bundesinnenminister muss die zentrale Frage für die Stellung des Islam in Deutschland auf die Tagesordnung der Islamkonferenz setzen: Wie kommen wir in Deutschland

Volker Beck, innenpolitischer und religionspolitischer Sprecher, erklärt:

Der Bundesinnenminister muss die zentrale Frage für die Stellung des Islam in Deutschland auf die Tagesordnung der Islamkonferenz setzen:
Wie kommen wir in Deutschland innerhalb des geltenden Religionsverfassungsrechtes zu anerkannten und gleichberechtigten islamischen Religionsgemeinschaften?
Wortklaubereien, ob nun der Islam oder die Muslime zu Deutschland gehören, führen nicht weiter.
Der Staat muss klären, welche Voraussetzungen müssen islamische Gemeinschaften erfüllen, um als Religionsgemeinschaften anerkannt und gegenüber den Kirchen gleichgestellt werden. Und die islamischen Verbände müssen klären, ob sie bereit sind diese Voraussetzungen zu erfüllen.

8 Jahre hat man in der Islamkonferenz bei dieser Frage um den heißen Brei herumgeredet. Damit muss jetzt Schluß sein!
Die Demütigungen der islamischen Organisationen durch de Maizières Amtsvorgänger müssen ein Ende haben.
Der Neustart der Islamkonferenz sollte Bundestag und Bundesländer in den Prozess einbeziehen. Es geht um Anerkennung, Respekt und Gleichberechtigung.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender