Papst lädt erstmalig Transsexuellen zur Audienz

Der Papst hat erstmalig einen Transsexuellen zu einer Privataudienz eingeladen.

Dazu erklärt Volker Beck, religionspolitischer Sprecher:

Ich begrüße diesen Schritt ausdrücklich. Es ist gut, dass der Papst sich für die Vielfalt der Schöpfung interessiert, von der es in der Bibel heißt, sie sei sehr gut. Respekt vor dem Anderen statt Verdammung durch die Dogmen aus scholastischer Zeit verbinden viele als Hoffnung mit dem Pontifikat von Franziskus. Es wäre zu wünschen, dass sich das auch in der Lehre Roms widerspiegelt. Es wird Zeit, dass katholische Lehre und Kirche im Sinne christlicher Nächstenliebe Transsexuellen, aber auch Lesben und Schwulen mit Respekt begegnet.

Der transsexuelle Spanier Diego Neria Lajarraga wandte sich an den Papst, weil er nach einer Geschlechtsumwandlung von seiner katholischen Gemeinde ausgegrenzt wird. Der praktizierende Katholik wurde daraufhin vom Papst erst angerufen und dann mit seiner Verlobten eingeladen. Der Papst muss klar stellen, dass eine Ausgrenzung von Transpersonen in der kirchlichen Gemeinde nicht akzeptabel ist und außerhalb der christlichen Kirche steht.


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