Beck kritisiert kryptische Aussage der DITIB zum Aus für Kölner „Charlie Hebdo“-Wagen

Volker Beck, religionspolitischer Sprecher, erklärt zur Aussage des Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), er begrüße die Absage des Wagens mit der Begründung „Genauso wie die muslimische Gemeinschaft in Deutschland die Werte anderer Menschen respektiere, so erwarte er auch, „dass man unseren Werten Respekt“ erweise.“:

Die kryptische Erklärung der DITIB zum Aus für den Charlie-Hebdo-Wagen beim Kölner Karneval befremdet mich.

Der geplante Wagen hätte weder Muslime noch den Islam in irgendeiner Form herabgesetzt. Nicht einmal gewaltfreie Islamisten wären dabei kritisiert worden. Lediglich einem terroristischen Selbstmordattentäter wurde von Idefix ans Bein gepinkelt. Und mit denen hat doch kein Kölner, ob Muslim, Christ, Jude oder Atheist, irgendetwas
am Hut.

Wenn Muslime in ihrer Würde verletzt werden, stellen wir uns in Köln immer an ihre Seite. Das ist eine demokratische Selbstverständlichkeit. Die DITIB sollte aber auch für die Meinungsfreiheit, auch für Meinungen, die sie grundfalsch findet, deutlicher eintreten.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender