Homophobe ägyptische Journalistin Mona Iraqi wird angeklagt

Zur Anklage der homophoben ägyptischen Journalistin Mona Iraqi erklärt Volker Beck, innenpolitischer Sprecher:

„Es ist zu begrüßen, dass die Journalistin Mona Iraqi wegen Falschbeschuldigung angeklagt wird. Mona Iraqi hatte im Dezember letzten Jahres die Polizei gerufen um vermeintlich schwule Saunagäste festnehmen zu lassen und gefilmt, als die unbekleideten Männern abgeführt wurden. Die Anzeige der Männer durch die Journalistin entbehrte jeder rechtlichen Grundlage: Homosexualität ist in Ägypten nicht strafbar. Solches Denunziantentum und solche homophobe und menschenverachtende Hetze müssen Konsequenzen nach sich ziehen

Für eine Entwarnung besteht leider kein Grund! Es ist erschrecken, dass im 21. Jahrhundert tatsächlich oder vermeintlich Homosexuelle so menschenverachtend behandelt werden. Unter dem Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi nimmt die Verfolgung von Homosexuellen leider noch zu. Die Bundesregierung muss mit allen Mitteln dagegen vorgehen und sich dafür einsetzen, dass schutzsuchende Verfolgte in westlichen Botschaften und Staaten  aufgenommen werden.“


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender