Bundesregierung verweigert Integration  

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute (27.02.2015)über zwei Antworten der Bundesregierung auf Kleine Anfragen der Grünen zur Integrationspolitik.

Dazu erklärt Volker Beck: „Wenn es nicht zur Begründung der schwarzen Pädagogik beim Sprachtest für den Ehegattenachzug taugt, ist der Union der Spracherwerb von Migrantinnen auch ziemlich wurscht: Es ist mehr als absurd, dass die Bundesregierung bei steigenden Zuwanderungszahlen ausgerechnet die niedrigschwelligen Frauenkurse kürzt. Das trifft Migrantinnen, die zwar in Deutschland leben und bleiben dürfen, die aber wenig oder kein Deutsch können und deshalb nur schwer Fuß fassen. Die Union betont regelmäßig, dass Deutschkenntnisse die Grundlage für eine erfolgreiche Integration seien und kürzt gleichzeitig ausgerechnet die Mittel für Frauen. Das gleiche absurde Spiel erleben wir bei der Migrationsberatung. Dort stieg zuletzt die Zahl der Beratungsfälle um 60 %, doch die Bundesregierung streicht die zur Durchführung notwendigen Personalstellen. Nicht die Migrantinnen und Migranten verweigern sich der Integrationsangebote sondern die Bundesregierung.“

Kleine Anfrage: Bundesförderung für sogenannte niedrigschwellige Integrationskurse für Frauen (PDF)

Kleine Anfrage: Bundesförderung der Migrationsberatung für erwachsene Einwanderinnen und Einwanderer (PDF)


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