Zugang von Asylsuchenden zu bundesfinanzierten Kursen zur berufsbezogenen Sprachförderung

Die Bundesregierung hat unsere Kleine Anfrage zum „Zugang von Asylsuchenden zu bundesfinanzierten Kursen zur berufsbezogenen Sprachförderung“ beantwortet. Sie finden die Antwort als PDF hier zum Download. Volker Beck, innenpolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion, kommentiert die Antwort wie folgt:

„Asylsuchende und Geduldete sollten endlich Anspruch auf Teilnahme an den Integrationskursen haben. Dann könnten sie viel schneller die Deutschkenntnisse erwerben, die für ihre berufliche Eingliederung erforderlich sind. Die Bundesregierung prahlt damit, den Arbeitsmarktzugang für Asylsuchende erleichtert zu haben. Sie tut aber wenig, um berufliche Teilhabe tatsächlich zu ermöglichen. Unsere Anfrage hat ergeben, dass es seit 2014 keine berufsbezogene Sprachförderung für Menschen mit sehr geringen Deutschkenntnissen mehr gibt. Dann sollte aber die Teilnahme an einem Integrationskurs die Verbesserung der Deutschkenntnisse ermöglichen. Wer wie die Bundesregierung Asylsuchende von beiden Kursangeboten ausnimmt, schafft für die Zukunft Integrationsprobleme, die einfach zu vermeiden wären.“


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender