Protest wirkt: BILD findet homophobe Gewalt doch nicht lustig – Bislang keine Entschuldigung bei Opfer

Pic: BILDBLOG

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Im Anschluss an den Münchner CSD wurde der Sprecher der Grünen Jugend München von homophoben Gewalttätern angegriffen. Die BILD-Zeitung fand das offenbar lustig und fügte unter dem Artikel auf Bild.de die Möglichkeit ein, auf die Gewalttat mit Lachen zu reagieren – was die Mehrheit der BILD-Leser auch drückte. Erst nach öffentlichem Protest und einer Beschwerde beim Presserat entfernte BILD den Button. Dazu erklärt Volker Beck:

„Unser gemeinsamer Protest hat gezeigt, dass auch ein reaktionärer Tanker wie die BILD-Zeitung ihren Kurs ändern muss. Wer homophobe Gewalt zum Lachen findet, macht sich mit den menschenhassenden Gewalttätern gemein. Auch wenn die BILD den Lachen-Button von dem Artikel entfernt hat, hatte sie noch immer nicht die Größe, sich bei dem Opfer zu entschuldigen, dessen Foto sie in dem Artikel abgedruckt haben. Kai Diekmann, entschuldigen Sie sich bei Marcel.“


  • LEUKROTH says:

    ich habe nach vielen Jahren mich von der Bild-Zeitung abgewandt ….das was sie in letzter zeit von sich geben….geht überhaupt nicht….aus der Reihe „HOMOPHOPE IDIOTEN nein Bild so gewinnst Du keine neuen Leser mehr….Du bist ein auslaufendes Produkt…wahrscheinlich deswegen diese verbalen Diarrhoen unfassbar was Ihr aus Langeweile so treibt oder ist es das Sommerloch….Satire ? Nein …bei mir seit Ihr unten durch…schade…früher war es mal Unterhaltsam mit Euch….Euch fehlt die NETIQUETTE….by

  • Peter Hagen says:

    Hallo Herr Beck – inhaltlich Volltreffer. Aber grammatikalisch? Erlaube den Hinweis, dass es heißen muss, „…dass auch ein reaktionärer Tanker wie die BILD-Zeitung SEINEN Kurs ändern muss…“
    Aber nicht ganz schlimm, wie der Tanker selbst 😉

  • Achim Kaiser says:

    Unglaublich Gewalt zu verharmlosen und sich darüber lustig zu machen. Was für eine Menschenverachtung. Eine Entschuldigung ist echt das absolut Mindeste…..


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    Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender