Verleihung des alternativen Nobelpreis an ugandische LGBTI-Aktivistin Kasha Jacqueline Nebagesera

Zur Verleihung des alternativen Nobelpreises an die ugandische LGBTI-Aktivistin Kasha Jacqueline Nebagesera erklärt Volker Beck, innenpolitischer Sprecher:

„Es gehört großer Mut dazu, sich in Uganda für die Rechte von Schwulen, Lesben, Trans- und Intersexuellen einzusetzen. Schön, dass Kasha Jacqueline Nebageseras Einsatz für Menschenrechte ausgezeichnet wird! In Uganda sind homosexuelle Handlungen strafbar und Verfolgung von Homosexuellen ist Alltag.

Bei der Hetze gegen Homosexuelle sind auch katholische Bischöfe und evangelikale Missionare oft in vorderster Reihe dabei. Die Auszeichnung ist auch eine Botschaft an die katholische Kirche und die Weltweite Evangelische Allianz, diese eklatanten Menschenrechtsverletzungen scharf zu verurteilen. Staatliche Verfolgung von Homosexuellen ist nicht hinnehmbar. Die Kirchen sind in der Verantwortung, Menschenrechte stärker an ihre Glaubensbrüder zu vermitteln. Wer schweigt, macht sich mit schuldig.“


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