Rede von Volker Beck zur Leo-Baeck-Preis-Verleihung

Gestern wurde Volker Beck der Leo-Baeck-Preis vom Zentralrat der Juden in Deutschland verliehen. Der Preis erinnert an den Rabbiner Leo Baeck und ehrt Persönlichkeiten, die sich besonders für die jüdische Gemeinschaft einsetzen.

In seiner Dankesrede erinnerte Volker Beck auch an den gemeinsamen Einsatz von von Homosexuellen und dem Zentralrat der Juden für Gerechtigkeit für die Opfer des Nationalsozialismus:

„Dass damals der Zentralrat der Juden gemeinsam mit uns Gerechtigkeit und Gedenken für die Homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus einforderte, war eine starke Geste. Die Geschichte von Ausgrenzung und Diskriminierung prägt uns Angehörige von Minderheiten und man erkennt uin der Bedrängnis der anderen die eigene.

Und die Benachteiligung des einen heute kann auch immer eine Gefahr für die morgige Freiheit des anderen sein. Solidarität unter Minderheiten kann daher eine wichtige Quelle für die demokratische Erneuerung einer Gesellschaft sein, da sie in eigener Sache das Allgemeine erkennt.“​

Sie finden die vollständige Rede hier.

Zum Hintergrund: Ein Portrait von Volker Beck und seinem Einsatz.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender