AfD/Antisemitismus Causa Gedeon: Wieviel Nähe zum Nationalsozialismus ist in der AfD möglich?

Causa Gedeon: Wieviel Nähe zum Nationalsozialismus ist in der AfD möglich?

Volker Beck, religionspolitischer Sprecher, erklärt:

Bei der Diskussion der AfD um den Landtagsabgeordneten Gedeon geht es um die Frage: Wieviel Nähe zum Nationalsozialismus ist in der AfD möglich?

Dass es einmal wieder Abgeordnete in Deutschland einer 2-stelligen Partei geben würde, die von der Echtheit der antisemitischen Fälschung der „Protokolle der Weisen von Zion“ überzeugt sind, den Holocaust leugnen oder relativieren und im Stürmer-Jargon vor den „talmudischen Ghetto-Juden“ als dem „inneren Feind des christlichen Abendlandes“ warnen, hätte man sich nicht in den heftigsten Albträumen träumen lassen.

Dass Meuthen drohen muss, um für seinen Ausschlussantrag zu werben, zeigt in welcher geistigen Verfassung die AfD ist. Weniger Demokratie wagen, scheint die Tagesparole. Eigenartig, dass die Verfassungsschutzbehörden bislang noch keine Beobachtung wenigstens von Teilorganisationen der AfD für notwendig erachten.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender