Wir brauchen ein bundesweites Erfassungssystem

Zur Kooperation von RIAS und ZWST, um Jüdinnen und Juden in Berlin zu ermutigen, antisemitische Vorfälle zu melden und damit sichtbarer zu machen, erklärt Volker Beck, Sprecher für Migration und Religion:

Volker Beck erklärt: „Nun wird es Zeit, dass ein bundesweites Erfassungssystem an den Start geht. Diese Kooperation ist ein wichtiger Schritt, mehr Licht in das Dunkel der zumindest irreführenden, wenn nicht gar verschleiernden Erfassung antisemitischer Straftaten zu bringen. Leider fehlt Betroffenen und Zeugen antisemitischer Taten häufig der Mut und das Vertrauen in die Polizei, weshalb eine unabhängige, zivilgesellschaftliche Erfassung antisemitischer Taten notwendig ist. Die Zusammenarbeit von RIAS und der ZWST ist ein Modell für den Bund, um ein Gesamtbild des Antisemitismus in Deutschland zu bekommen. Nur so können wir auch besser dagegen vorgehen.“

Hintergrund: report-antisemitism.de/#/presse


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