Peru: Gericht erkennt gleichgeschlechtliche Ehe an

In Peru hat ein Gericht angeordnet, dass eine im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe anerkannt werden müsse. Dazu erklärt Volker Beck:

„Das ist eine gute Entscheidung im Sinne der Menschenrechte. Liebe ist Liebe und verdient Respekt und gleiche Rechte, ganz unabhängig von der sexuellen Identität.

Irland, Grönland, Mexiko, Kolumbien und jetzt auch Peru: In immer mehr Ländern wird das Eheverbot für Lesben und Schwule gekippt. In mehr als 20 Ländern gibt es bereits die Anerkennung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Gegen die Entscheidung des Gerichtes kann noch Berufung eingelegt werden. Bleibt diese erfolglos, dann ist Peru in Sachen Gleichstellung Deutschland einen Schritt voraus.

Die Bundesregierung blockiert die Eheöffnung in Deutschland. Für im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehen bedeutet das, dass sie hier nur als Lebenspartnerschaften anerkannt werden. Das ‚Downgrade‘ von ausländischen Ehen zu Lebenspartnerschaften ist absurd. Deutschland macht sich zum gleichstellungspolitischen Bummelzug. Neben Malta und Israel wäre Peru das dritte Land, in dem gleichgeschlechtliche Ehen aus anderen Ländern voll anerkannt sind, auch wenn sie dort nicht geschlossen werden können.“

Zum Hintergrund: „Schwule Ehe anerkannt“


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender