An Alltags-Antisemitismus nicht schulterzuckend vorübergehen

Zum Fall eines 14-jährigen jüdischen Schüler, der Opferantisemitischer Beleidigungen und körperlichen Attacken wurde und inzwischen die Schule verlassen hat, erklärt Volker Beck, religionspolitischer Sprecher:

An dieser Art Alltagsantisemitismus darf man nicht schulterzuckend vorübergehen. Ich erwarte von der verantwortlichen Schulverwaltung umgehend Aufklärung und die Entwicklung einer Gegenstrategie.

Die Politik hat beim Thema Antizionismus zulange weg- oder vorbeigeschaut. Gerade mit der Verbreitung des Hasses auf Israel wird auch Antisemitismus verbreitet und salonfähig gemacht.  So werden die gesellschaftlichen Freiheiten von Juden in Deutschland eingeengt und ihr Recht auf Gleichheit angegriffen.

Hier ist mehr Klarheit im Standpunkt und mehr Aufklärung in Bildungseinrichtungen erforderlich.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender