Visum für einen schwulen Tschetschenen kann nur der Anfang sein

Deutschland hat einem schwulen Tschetschenen ein humanitäres Visum zur Einreise ausgestellt. Dazu erklärt Volker Beck:

„Ein Lob an Bundesaußenminister Gabriel. Ich begrüße diesen Schritt und bin sehr froh, dass der Betroffene jetzt in Sicherheit ist. Bei vereinzelten Visa darf es aber nicht bleiben. Es hat ganze 2 Monate gebraucht bis die Bundesregierung in einem ersten Fall eine Aufnahme eines Verfolgten nach § 22,23 Aufenthaltsgesetz vorgenommen hat. Deutschland sollte gemeinsam mit anderen europäischen Staaten dafür sorgen, dass existentiell bedrohte Homosexuelle aus Tschetschenien hier Schutz finden.

Russische und tschetschenische Menschenrechtsorganisationen müssen bei der Rettung von Verfolgten auch aktiv unterstützt werden – gegebenenfalls auch finanziell.“

Bereits am 2.April, also vor über 2 Monaten, hatte Volker Beck Bundesaußenminister Gabriel zur Aufnahme von gefährdeten Homosexuellen aus Tschetschenien aufgefordert.


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Hirschfeld-Eddy-Stiftung / LSVD-Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender