30.01.2009
Diffarmierende Reden von Bischöfen müssen Konsequenzen habenVolker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer, erklärt, zu den antidemokratischen Ausfällen des Fuldaer Bischofs Algermissen (http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1161261):
Diffarmierende Reden von Bischöfen müssen Konsequenzen haben. Die antisemitischen Ausfälle von Bischof Williamson und die antihomosexuellen Diffamierungen von Bischof Algermissen darf man nicht durchgehen lassen.
Ich fordere die Deutsche Bischofskonferenz auf, Bischof Algermissen zurechtzuweisen.
Seine Bezeichnung der Ehe und Lebenspartnerschaften von Homosexuellen als "abartig" ist eine üble biologistische Entgleisung und Diffamierung. Sie ist für Demokraten nicht akzeptabel.
Der Aufforderung von Algermissen, einfach "still zu leben", sich nicht zu artikulieren und sich zu verstecken, werden die Lesben und Schwulen in Deutschland sicher nicht nachkommen. In einer Demokratie muss man ertragen, dass sich jeder zu Wort melden darf. Das wird auch Herr Algermissen noch lernen müssen.
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