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22. September 2007
Gegen ethisches Shopping des Gesetzgebers beim Stammzellengesetz
Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher, erklärt:
Den Vorstoß von Tauss und Röspel zur Änderung des Stammzellengesetzes lehne i c h vehement ab. Mit diesem Vorstoß kommt beim Schutz des menschlichen Lebens alles ins Rutschen.
Mit dem Vorschlag von Tauss und Röspel zur Änderung des Stichtages orientiert sich der Gesetzgeber pragmatisch an den Bedarfsanmeldungen der Forschung.
Embryonale Stammzellen werden durch das Töten von Embryonen, also das Vernichten menschlichen Lebens, gewonnen. Dieses Töten wird durch eine Änderung des Stichtages erneut legitimiert. Dieses ethische Shopping des Gesetzgebers lehne ich ab!
Warum der Gesetzgeber dann überhaupt noch einen Stichtag braucht, wenn er ihn nach Bedarf ohnehin immer wieder verschiebt, ist begründungsbedürftig.
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