Statement

Mein Verhalten war falsch und es war dumm. Das tut mir leid. Leid tut mir auch, dass ich vielen Menschen, die mich seit Jahren unterstützen, es in den letzten Wochen nicht gerade leicht gemacht habe. Zumal ich mich, auf Anraten meines Anwalts, nicht öffentlich geäußert habe.

Die letzten Wochen haben mich auch zum Nachdenken gebracht: Sie haben mir gezeigt, was mir wirklich wichtig ist: Diese Menschen und ihre Anliegen, und alle, die mir in dieser Zeit beistanden, und auch meine Gesundheit. Dem will ich gerecht werden.

Bei denen, die sich deshalb Sorgen um mich oder unsere gemeinsamen Anliegen gemacht haben, bitte ich um Entschuldigung. Und Ihnen sage ich auch, Danke für Unterstützung. Das hat mir in dieser Zeit auch geholfen.

Hiermit teile ich mit, dass das Verfahren gegen mich nach einer Opportunitätsvorschrift (StPO) ohne strafrichterliche Verurteilung abgeschlossen wurde. Falsch bleibt mein Verhalten trotzdem.

Der Vorgang betrifft meine Privatsphäre. Ich werde daher dazu keine weiteren Angaben gegenüber der Öffentlichkeit machen.

Abgeordnete müssen wie alle Bürgerinnen und Bürger im Rechtsstaat die rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns tragen. Das ist richtig und gut so. Aber für sie gelten, wenn sie Beschuldigte oder Tatverdächtige sind, auch die gleichen Rechte wie für andere auch: Das Recht zu schweigen und das Recht auf Privatsphäre.

Ich habe als Abgeordneter immer versucht, mein Privatleben und meine Familie – in guten wie in schlechten Zeiten – so weit wie möglich aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Dies will und werde ich auch bei Fehlern in meiner Privatsphäre so halten.

Meine Damen und Herren, über einen Satz, über den weithin berichtet worden ist, möchte ich noch etwas sagen: Ich bin – richtig – damit zitiert worden, dass ich gesagt habe, mich schon immer für eine liberale Drogenpolitik eingesetzt zu haben. Damit meine ich, dass Menschen nicht kriminalisiert werden sollten, wenn sie Drogen konsumieren. Ich habe aber niemals den Konsum von Drogen oder gar bestimmter Substanzen verharmlost oder verharmlosen wollen. Dass dies missverstanden werden konnte, dafür bitte ich um Verzeihung. Selbstverständlich wollte ich mich mit diesem Satz auch nicht über das Gesetz stellen.

Meine Damen und Herren, ich bin in dieser Woche noch krankgeschrieben. Mein Arzt rät mir allenfalls stundenweise die Arbeit wieder aufzunehmen. Mir war es wichtig, dieses Statement heute persönlich abzugeben. Jetzt werde ich erst einmal mit meiner Fraktion und Partei reden.


  • Dominique sagt:

    Ich habe ihre Kommentare auf Twitter vermisst. Deutschland braucht Sie und kein Mensch ist unfehlbar.

  • Monika Kreusel sagt:

    Lieber Volker, alles Gute weiterhin!Ich wünsche dir, dass es dir bald wieder besser geht und du dich für Menschenrechte einsetzen kannst 🙂

  • Christian Hennis sagt:

    Hallo!
    Das Private ist politisch, hieß es mal…Ich lege mal das Dokument bei, welches in den nächsten Tagen von der UN beschlossen werden soll, und die Weichen für den weltweiten Umgang mit Drogen auf Jahre hin stellen wird. Lesen Sie es mal durch, weiterhin Repression nach Belieben, und KEIN WORT über den von Millionen und Abermillionen praktizierten hedonistischen Konsum. Sagen Sie doch was dazu! Sie sind, mit Verlaub, jetzt dazu qualifizierter als die meisten, die sich zu diesem großen Thema positionieren. Und jetzt wäre die Zeit dazu, wegen UNGASS. Alles Gute, ich hoffe der Bust, dieser heftige Moment, sitzt Ihnen nicht mehr allzu dolle in den Knochen. Hier nun was zum Lesen:https://documents-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/LTD/V16/017/77/PDF/V1601777.pdf?OpenElement

  • Chris Marsch sagt:

    ein ehrliches und offenes Wort abseits des üblichen „aus der Verantwortung zieh“ Geschwurbbels, danke dafür, alles Gute und weiterhin Gute Besserung

  • Bettina Böttinger sagt:

    Lieber Volker Beck, dies zu schreiben war gut und mutig. Alles Gute für alle weiteren politischen und privaten Aktivitäten. Bettina Böttinger

  • Stefan Schönfelder sagt:

    Danke Volker, ich hoffe Du bist bald wieder an Bord. Sehr herzlich
    Stefan

  • basti sagt:

    ich finde diesen zerknirschten kotau vor der „macht“ falsch. wegen 0,6 gr irgendetwas. meinethalben auch das ach so gefährliche „tina“. das ist alles eine oberheuchelei. der ilegale drogenhandel macht jahr für jahr als tödliche schattenwirtschaft unvorstellbare extraprofite, das elend der bauern und der leute in den chemielaboren. damit der reiche norden, vom kotti-junkie bis zur verkoksten millionärsparty ihren fun hat? (empörter marxismus jetzt aus ;)) es gibt trotz alledem ein recht auf rausch jenseits von alkohol auch für volker beck. und mich und die hausfrau von nebenan. und für beschissene 0,6 gr „irgendetwas“ 7.000,- öcken schweigegeld zahlen? wie pervers ist das denn?

  • Vielen Dank für dieses Statement. Hoffentlich geht es bald wieder bergauf für dich!

    Liebe Grüße aus Köln
    Norbert Mispelbaum

  • Uhrmeister sagt:

    Sehr geehrter Herr Beck,
    viele Menschen machen was falsch. so ist das nun mal im Leben! (meistens sind es wirklich böse Sachen)
    Ich freue mich für Sie und für uns Alle, dass
    Ihr Fall nun zu den Akten gelegt wurde.
    Das wär‘ ja sonst auch wirklich unerträglich gewesen. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute.
    PS: Ich hab‘ noch nie die Grünen gew#hlt – aber vielleicht tu ich’s beim nächsten Mal.
    (aber aus anderen Gründen)

  • Christian Hohn sagt:

    Hallo Volker,
    ich freue mich über den Ausgang des Verfahrens. Ich habe große Hochachtung vor Deiner Haltung.
    Lg. Christian

  • Gabi Stapler sagt:

    Volker, schverzeihedir Schön, dass sie wiederkommen. Sie werden gebraucht! Also gesund werden und bleiben. Bitte.

  • Barbara Loch-Braun sagt:

    Super, endlich was zu hören von dir.
    Komme gesund wieder retour. ..Mit altem
    Kampfgeist du wirst gebraucht!
    Deine klare Sicht sowieso. ….

  • Soundstorm sagt:

    Ist verziehen. Jetzt aber ran an die Arbeit.

  • Fabienne sagt:

    Lieber Volker,

    Danke für ein starkes Statement! Ich bin persönlich sehr froh, dass Du weiter machst. Ich sehe das genau so wie Du: Privatpersonen machen Fehler, das kommt vor und man lernt hoffentlich daraus. Ein recht auf Privatsphäre hat man dennoch, auch wenn man als Politiker in der Öffentlichkeit steht.

    LG

  • Stephanie sagt:

    ‚Jeder hat das Recht zu schweigen.‘ (Polizei)

  • Kailash von Unruh sagt:

    Danke. Gefällt mir. Alles Gute!!

  • Sehr geehrter Herr Beck,

    ich wünsche ihnen viel Kraft diese ganze Nummer durchzustehen. Leider werden KonsumentInnen in unserer Gesellschaft immernoch diskriminiert und verfolgt, erst Recht wenn sie in der Öffentlichkeit stehen. Ich hoffe schwer dass sich das eines Tages ändern wird. Aber es gibt auch viele Menschen die bei solchen medialen Hetzjagden nicht mehr mitmachen wollen und die hinter ihnen stehen.

    Mit besten wünschen, Floh Söllner

  • Wolfgang sagt:

    Da er straffrei, trotz eindeutiger Gesetze geblieben ist dank seinen Politiker Bonus sollte er von sich aus einer höhere vierstellige Geldsumme spenden die an verschiedenen öffentlichen Einrichtungen geht die Drogensüchtigen helfen.
    Das ist er seinen Gewissen und der Öffentlichkeit schuldig !!!
    Ein normaler Bürger hätte eine erhebliche Geldstrafe oder Haft bekommen, allein darum und der Gerechtigkeit wegen sollte er wenigstens freiwillig Buße tun und an Einrichtungen spenden !!!

  • S. Gold sagt:

    Hallo Herr Beck,

    Ich habe Sie IMMER als zielsicheren, kompetenten und vor allem sehr menschlichen Politiker wahrgenommen. Wir alle machen Fehler. Und diese sind oftmals persönlicher Natur und gehen eigentlich niemanden außerhalb des persönlichen Umfeldes etwas an. Aber naja… Auch in Ihrem Fall empfinde ich so, da Sie sich meiner Meinung nach in Ihrer „öffentlichen Funktion“ nichts haben zu Schulden kommen lassen. Im Gegenteil. Bleiben Sie bitte stark, vor allem GESUND und lassen Sie sich auf keinen Fall von den überwiegend rechten Spinnern, die sich natürlich auf Ihren „Skandal“ stürzen und dabei die abstrusesten Verschwörungstheorien rausposaunen verunsichern. Diese empathielosen Kleingeister haben doch nur auf solch eine Gelegenheit gewartet. Bleiben Sie so wie Sie sind!

  • Henning Suhrkamp sagt:

    Sehr geehrter Herr Beck! Das ist ein gutes Statement. Jetzt sollten Fraktion und Partei der Grünen wieder mit Ihnen Politik gestalten. Das hoffe ich und das wünsche ich Ihnen zutiefst. Mit freundlichen Grüßen

  • Guido Sterzl sagt:

    Lieber Herr Beck, ich freue mich für Sie und wünsche Ihnen, das Sie wirklich gesund werden. Sie haben eine zweite Chance verdient und werden Sie auch bekommen. Da bin ich mir sicher. Alles Gute auf diesem Weg und auf bald in Köln.

  • Matthias Pfahl sagt:

    Respekt! Danke! Und alles Gute auf Ihrem weiteren Weg!

  • S. Lindner sagt:

    Treten Sie endlich als Abgeordneter zurück, Herr Beck! Alle wissen, daß die Drogen nicht für Sie selbst waren und das macht es noch schlimmer. Sie beschädigen alle über 600 Abgeordneten im Bundestag, wenn Sie bleiben.

  • Antje Kloster sagt:

    Danke Volker <3 Du hast uns in den letzten Wochen als Politiker sehr gefehlt ! Wir brauchen dich und dein Engagement in diesen Zeiten sehr.

    Ich wünsche dir für die kommenden Wochen alles Gute.

    Grüne Grüße aus Wilhelmshaven,
    Antje

  • Sebastian sagt:

    Welchen fehler hast du begangen volker beck?

  • Peter sagt:

    Sehr geehrter Herr Beck,
    ich verstehe durchaus, dass Sie im Nachhinein aus verschiedenen Gründen Ihr Verhalten als Fehler deklarieren und Reue zeigen müssen.
    Als Privatmann werden Sie sicherlich eine differenziertere Sicht der Dinge haben, die sich öffentlich so natürlich derzeit nicht darstellen lässt.
    Trotzdem bitte ich Sie, nutzen Sie jede Möglichkeit, politisch gegen die derzeitigen repressiven Gesetze tätig zu werden. Substanzkonsum bzw. das Verändern des Bewusstseins und der Wahrnehmung zieht sich konstant durch die menschliche Geschichte und ist eine Realität. Eine drogenfreie Welt ist weder möglich noch notwendig. Weiterhin ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein Grundrecht, solange man niemand anderem Schaden zufügt. Unter diesem Vorzeichen ist nicht der Konsum als Fehler anzusehen, sondern die Gesetzgebung, die Menschen kriminalisiert, welche niemandem einen Schaden zufügen, je nach Substanz nichteinmal sich selbst.
    Niemand wird ernsthaft glauben, dass die Umsetzung des BtMG vorrangig dazu dient, die Menschen zu schützen. Sie dient vorrangig dem Machterhalt, denn sonst wären schädliche Substanzen wie Alkohol (der hauptsächlich Probleme bei nahezu keinem Nutzen schafft, außer die Menschen am Stammtisch zu halten) nicht legal, während im höchsten Maße hilfreiche Substanzen wie Psychedelika (die jedoch auch die letzte große politische Entmachtung der Konservativen im Rahmen der 68er begleitet und geleitet haben) verboten bleiben.
    Die Drogenpolitik wird in höchstem Maße ideologisch und emotional, jedoch wenig faktenbasiert geführt. Von der Repression ebenfalls betroffen, haben Sie als Politiker jedoch die Möglichkeit, sich für eine faktengeleitete, gerechte und menschliche Gesetzgebung einzusetzen, die keine unschuldigen Bürger kriminalisiert, die die Möglichkeit eröffnet, unbeschränkte Forschung an Substanzen und deren medizinischem Nutzen voranzutreiben und die dem Menschen die Freiheit und Eigenverantwortung lässt, die ihm als aufgeklärtes Individuum zusteht.

    Nicht Sie haben einen Fehler gemacht, die Gesetzgebung ist der Fehler. Werden Sie Ihrer Verantwortung als Politiker gerecht und engagieren Sie sich für ein Ende der Prohibition und all ihrer negativen Folgen.

    • Sophie sagt:

      Es ist wichtig, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem Drogen-Thema erfolgt. Ich bin der Meinung, dass die Argumente von Peter falsch sind.

      Man schadet durch den Drogenkonsum sich selbst…, seinen Verwandten (einschl.den eigenen Kindern), den Freunden.., sowie der Gesellschaft (Entzugskuren, Arbeitsplatzverlust/Krankheit, Suchtprobleme bleiben nicht aus und wachsen, da man immer mehr braucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen). Es gab schon genug Tote, es gibt genug Kranke, es gibt genügend Gefährdete.. Einen Freibrief sollte es für diese Mittel nicht geben.
      Wer es unbedingt braucht und den öffentlichen Verkauf fordert, sollte sich fragen, ob er damit nicht bereits Zeichen einer Abhängigkeit zeigt und den berauschenden Mitteln nachrennt.
      Wer im Rausch, Freiheit und Unabhängigkeit sucht, wird später genau das Gegenteil erfahren.. Süchte kann man nicht einfach loslassen, sie sind da und es ist sehr schwer, sie zu besiegen. Viele schaffen es nicht…

      Ich möchte deshalb dringend warnen, solche Substanzen zu unterschätzen, zu verharmlosen und anderen die „harmlose Wirkungsweise“ näherzubringen. Denn es ist nicht so – es sind schwerwiegende Eingriffe in die Abläufe des Körpers.

      Niemand sollte damit Geld verdienen dürfen und Gewinn abschöpfen, denn dieses Geld, beruht auf dem Leid der Unwissenden und Verzweifelten! Es ist abgrundtief unmoralisch, anderen Menschen diese Mittel gewinnbringend zu verkaufen und diese Menschen rücksichtslos ins Elend und in die Suchtfalle zu stürzen.

      • Peter sagt:

        Liebe Sophie,
        ich gebe dir Recht, viele Substanzen bergen Risiken manche mehr, manche weniger(nicht alle gleichermaßen, LSD beispielsweise ist zwar allgemein gefürchtet, wenn man sich wissenschaftlich mit der Substanz auseinander setzt, stellt man jedoch fest, dass kaum eine psychoaktive Substanz so risikoarm zu konsumieren ist, denn es ist nicht giftig, führt nicht zur Abhängigkeit, macht nicht gewalttätig, etc. Im Gegensatz dazu sind Stimulanzien wie Kokain oder Heroin in höchstem Maße gefährlich. Man muss differenzieren.).

        Nichtsdestoweniger muss man sich bei der Gesetzgebung fragen, ist das Gesetz geeignet und verhältnismäßig, bzw. in der Lage, die Menschen zu schützen. Da offensichtlich die Menschen, die konsumieren wollen, dies tun, unabhängig ob die Substanz legal oder illegal ist, ist das Gesetz schonmal nicht geeignet, um Konsum zu verhindern.
        Weiterhin ist nicht jeder abhängig. Ein Großteil der Menschen konsumiert psychoaktive Substanzen in einem vertretbaren Maß. Nur die wenigsten entwickeln ein problematisches Konsummuster, das Behandlung erfordert. Auf der anderen Seite werden jedoch Millionen unschuldiger Konsumenten unnötig kriminalisiert, obwohl sie niemandem schaden. Das ist unverhältnismäßig.

        Man muss sich also Frage, was kann man tun. Kein Legalisierungsbefürworter möchte uneingeschränkten Zugang zu Drogen. Wenn man sich mit der Thematik näher befasst, stellt man fest, dass
        1. die Prohibition nicht geeignet ist, um die Menschen zu schützen.
        2. Konsumenten werden nicht aufhören, unabhängig vom legalen Status.
        3. ermöglicht eine kontrollierte Abgabe an Volljährige einen besseren Jugendschutz, Steuereinnahmen und Kontrolle der Qualität der Substanzen, was die Menschen vor schädlichen Auswirkungen von Streckmitteln, Verunreinigungen, etc. schützt. Den Schwarzmarkthändler interessiert all dies nicht.
        4. können die generierten Gelder vermehrt in Projekte zur Aufklärung und Prävention fließen.
        5. ein Verbot lediglich den Schwarzmarkt subventioniert.

        Sophie, du schreibst es selbst: Niemand sollte Geld mit diesen Substanzen verdienen. Warum befürwortest du dann ein Verbot, dass die Gelder in Hände von Kriminellen führt, statt sie in staatliche Hände zu führen, wo sie zur Prävention genutzt werden können? Wie gesagt, das Verbot hält niemanden vom Konsum ab und geht an der Realität vorbei.
        Hierzu ein kurzer Auszug aus Erfahrungen anderer Länder:
        Am Beispiel Portugal besteht erstmals die Möglichkit, einen vorher/nachher Vergleich zu führen, was wissenschaftlich gesehen bisher einmalig ist. Hier zeigt sich, dass trotz Entkriminalisierung aller Substanzen der Konsum NICHT signifikant gestiegen ist. Gleichzeitig sind drogenbezogene Delikte signifikant gesunken. Es lohnt sich, sich hier genauer in die Thematik einzulesen.

        Zu guter Letzt verbietet es sich vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, alle Substanzen nur aufgrund des ilegalen Status als schädlich zu klassifizieren. Jede Substanz muss in ihrem Wirkspektrum einzeln beurteilt werden und die Legalität ist hierbei nicht aussagekräftig. Beispiel: Es sterben pro Jahr mehrere 10000 Menschen an den Folgen ihres legalen Alkohol oder Tabakkonsums, ganz zu schweigen von den konsumbezogenen Erkrankungen, Folgen für das soziale Umfeld und Kosten für die Krankenkassen. Gleichzeitig sterben exakt 0 Menschen an den Folgen ihres Cannabiskonsums. Es lohnt sich also auch hier, zu differenzieren.

        Schlusswort: Unliebsame Kommentare löschen zu wollen ist nicht der richtige Weg. Ich lade Sie stattdessen ein, mit mir über das Für und Wider zu diskutieren. Dies entspricht mehr dem demokratischen Gedanken und Sie werden feststellen, dass ich nicht der stumpfe Junkie bin, der einen freien Zugang zu Drogen fordert. Ich fordere besseren Schutz und Hilfe für Menschen, die durch die derzeitige Gesetzgebung kriminalisiert und stigmatisiert werden und denen dadurch Hilfe eher verweigert wird, da sie nicht frei über das Thema sprechen können und die Repressionen in Form von Strafen, Berufsverboten und Führerscheinentzug fürchten, obwohl sie niemandem schaden.

  • Martin Andres sagt:

    Lieber Volker,
    wir brauchen Politiker wie Dich, bitte mach‘ weiter!

  • Sophie sagt:

    eine Bitte zu meinem bereits gesendeten Kommentar, gestern 0:51 Uhr, Bitte um Veröffentlichung als Gegenargumentation zu Peters Schreiben

    Sehr geehrter Herr Beck,

    bitte löschen Sie den Beitrag von
    Peter 14.04.2016, 15 Uhr oder

    veröffentlichen Sie auch meinen Kommentar auf dieser Seite. Es ist wichtig, dass eine kritische Auseinandersetzung mit dem Drogen-Thema erfolgt. Ich bin der Meinung, dass die Argumente von Peter falsch sind.

    Man schadet durch den Drogenkonsum sich selbst…, seinen Verwandten (einschl.den eigenen Kindern), den Freunden.., sowie der Gesellschaft (Entzugskuren, Arbeitsplatzverlust/Krankheit, Suchtprobleme bleiben nicht aus und wachsen, da man immer mehr braucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen). Es gab schon genug Tote, es gibt genug Kranke, es gibt genügend Gefährdete.. Einen Freibrief sollte es für diese Mittel nicht geben.
    Wer es unbedingt braucht und den öffentlichen Verkauf fordert, sollte sich fragen, ob er damit nicht bereits Zeichen einer Abhängigkeit zeigt und den berauschenden Mitteln nachrennt.
    Wer im Rausch, Freiheit und Unabhängigkeit sucht, wird später genau das Gegenteil erfahren.. Süchte kann man nicht einfach loslassen, sie sind da und es ist sehr schwer, sie zu besiegen. Viele schaffen es nicht…

    Ich möchte deshalb dringend warnen, solche Substanzen zu unterschätzen, zu verharmlosen und anderen die „harmlose Wirkungsweise“ näherzubringen. Denn es ist nicht so .. – es sind schwerwiegende Eingriffe in die Abläufe des Körpers.

    Niemand sollte damit Geld verdienen dürfen und Gewinn abschöpfen, denn dieses Geld, beruht auf dem Leid der Unwissenden und Verzweifelten! Es ist abgrundtief unmoralisch, anderen Menschen diese Mittel gewinnbringend zu verkaufen und diese Menschen rücksichtslos ins Elend und in die Suchtfalle zu stürzen.

  • Sophie sagt:

    dies ist kein Kommentar…

    – Bitte um Löschung des letzten Beitrages (15.04. 0:17)

    Hallo,

    den letzten Beitrag von mir, können Sie löschen, da er nun doppelt eingestellt ist (ich habe bereits eine Antwort an Peter gesendet, die oben veröffentlicht ist/lediglich die erste Sätze sind anders).

    ——-

    Ich hatte gebeten, meinen ersten (!) Kommentar, den ich einen Tag zuvor nur an Sie persönlich (!) geschickt habe, hier im Netz zu veröffentlichen (vom 14.04. 0:51 Uhr). Aber vielleicht haben Sie den schon gelöscht… Das wäre schade, denn viele Menschen scheinen zu glauben, Cannabis jederzeit, möglichst billig, kaufen zu müssen und drängen auf eine Legalisierung. Außerdem wollen viele damit handeln oder es sich verschreiben lassen.. (z.B auch für Stressabbau usw.)Ich kann nur hoffen, dass es nicht dazu kommt, denn Cannabis ist eine Einstiegsdroge und die zahlreichen Wirkstoffe sind schädlich für den Organismus und für die Gehirnfunktionen. Es ist nicht ohne Grund in vielen Ländern verboten. Damit Geld zu verdienen und andere Menschen in die Abhängigkeit zu ziehen, finde ich eine äußerst gefährliche Entwicklung.


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